Februar 2026
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Die große Vielfalt der modernen Extrusionstechnik

SLS gilt als Spezialist für die Realisierung hochwertiger und innovativer Profilsysteme

Die Fensterbau Frontale in Nürnberg (24.-27.3.2026) gilt als Weltleitmesse der internationalen Fenster-, Türen- und Fassadentechnik. Der deutsche Kunststoffprofile-Hersteller SLS nutzt die Veranstaltung in diesem Jahr nicht nur zum aktiven Networking mit führenden Unternehmen der Branche, sondern auch um auf die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Extrusionstechnik aufmerksam zu machen. Dank der technologischen Bandbreite seines Portfolios ist SLS für die Konstrukteure und Produktentwickler großer Hauptprofile, komplexer Passivhausfenster und innovativer Verbundmaterialprofile ein höchst attraktiver Partner.

Dahn, Februar 2026. – Über 40 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Extrusionstechnik, eine nachhaltig geführte Produktion mit über 30 Extrusionslinien und weitreichende Kompetenzen im Bereich des Werkzeugbaus – das allein sind Merkmale, die SLS zu einem gefragten Gesprächspartner für viele namhafte Fenster- und Türenbauer machen. Ein Expertenteam des deutschen Unternehmens wird daher die Fensterbau Frontale 2026 in Nürnberg besuchen, um den Konstrukteuren und Produktentwicklern einmal mehr die heutigen Möglichkeiten der modernen Extrusionstechnik vor Augen zu führen. „Insbesondere, wenn es darum geht, montagefertige Profilkits für die Rahmen energieeffizienter Passivhausfenster oder Systemprofile mit geometrisch komplizierten Querschnitten, mit funktionellen Hart-Weich-Zonen oder aus CO2-armen Werkstoffen zu realisieren, verfügen wir inzwischen über eine hohe Lösungskompetenz“, sagt Geschäftsführer Jan Leibrock.

Alle verfahrenstechnischen Varianten

In seinem Stammwerk in Dahn fertigt das mittelständische Familienunternehmen sowohl Massiv- und Hohlkammer- als auch Bau- und Spezialprofile aus PVC, PP, PS, PE, POM, SB, ASA, ABS sowie PVC-Schaum und technischen Blends in kleinen und großen Serien mit Metergewichten von 20 bis 5.000 Gramm. Mit professioneller Routine nutzt SLS dabei alle derzeit relevanten verfahrenstechnischen Varianten der modernen Extrusionstechnik – unter anderem auch die Co- und Tri-Extrusion und die Post-Co-Extrusion. Diese Verfahren setzen fundiertes Werkstoff-Knowhow und eine hohe Fertigungsexzellenz voraus, ermöglichen aber die Herstellung innovativer und funktioneller Verbundstoffprofile aus verschiedenen technischen Kunststoffen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. „Ohne Qualitätseinbußen können wir dabei einen maximal hohen Anteil an Regenerat – also Granulat aus Recycling-Kreisläufen – und auf Kundenwunsch sogar CO2-reduzierte Thermoplaste wie etwa Bio-PVC oder Bio-PP verwenden“, berichtet Jan Leibrock.

Viele Vorher- und Nachher-Leistungen

Über das werkstoff- und verfahrenstechnische Portfolio hinaus hat SLS in jüngster Vergangenheit sein Leistungsspektrum in den Bereichen der Pre- und der Post-Production erheblich erweitert. Das bedeutet konkret: Im Vorfeld der Fertigung unterstützen die Spezialisten des Unternehmens den Kunden bei der Werkstoff-Auswahl, der Konstruktion, der Auslegung und beim Prototyping, und nach der Extrusion der Profile kann der Auftraggeber eine Vielzahl von Leistungen in Anspruch nehmen, die seine eigene Wertschöpfung entlasten. Dazu zählen unter anderem die Konfektionierung, die Individualisierung und die Anarbeitung der Profile. Zudem schließt der SLS-Katalog von Post-Production-Leistungen das Vorhalten von Lagerkapazitäten, das kundenspezifische Kennzeichnen, die Konfiguration montagefertiger Kits sowie das abholfertige, verkaufsgerechte Verpacken der Profile mit ein. Jan Leibrock betont zudem: „Wann immer sinnvoll und möglich, setzen wir alle Kundenwünsche um – selbst wenn es um die die Zusammenstellung von Just-in-Time-Paketen oder die Umsetzung spezieller Logistikanforderungen geht.“

„CO2-Neutralität fast erreicht“

Auf der Fensterbau Frontale 2026 werden die Experten von SLS auch über die mannigfaltigen Nachhaltigkeits-Maßnahmen informieren, die inzwischen umgesetzt wurden. So hat das Unternehmen beispielsweise die Dächer seiner Hallen mit Photovoltaikanlagen ausgerüstet und seine Extrusionslinien mit energieeffizienten Antrieben ausgestattet. Jan Leibrock sagt daher nicht ganz ohne Stolz: „Beim Strombedarf unserer Produktion haben wir die CO2-Neutralität inzwischen fast erreicht.“ Auch für Fenster-, Türen- und Fassadenbauer, die Wert darauf legen, dass die Herstellung ihrer Produkte einen möglich kleinen ökologischen Fußabdruck hinterlassen, ist SLS also ein überaus attraktiver Zulieferer. ms

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Autor: Manfred Stiller, Freier Fachjournalist, Darmstadt