Mai 2026

Präventiver Hitzeschutz für Finger und Hände

Spezialhandschuhe und Warnetiketten von KAGER beugen Verbrennungen vor

An den Hitzearbeitsplätzen von Industrie und Handwerk hat der Schutz der Finger und Hände der hier tätigen Menschen höchste Priorität. Zwei Produkte aus dem aktuellen Arbeitssicherheits-Programm des deutschen Handels- und Beratungsunternehmens KAGER leisten hier einen wertvollen Beitrag zur Unfall- und Verletzungsprävention. Während sich heiße Anlagen- und Maschinenteile mit verschiedenen Warnetiketten kennzeichnen lassen, dienen hitzefeste Sicherheitshandschuhe als Persönliche Schutzausrüstung der Mitarbeiter.

Dietzenbach, Mai 2026. – Die Finger und Hände des Menschen gehören zu seinen wichtigsten Werkzeugen. Gerade an den Hitzearbeitsplätzen von Industrie und Handwerk sind sie jedoch der ständigen Gefahr vor Verbrennungen ausgesetzt, weshalb sie in besonderem Maß zu schützen sind. Das Handels- und Beratungsunternehmen KAGER – Spezialist für Hochtemperaturprodukte – bietet speziell dazu eine große Auswahl an Spezialhandschuhen an, die den Regeln der EN 407:2004, der EN 300:2003, der EN 388:2016 und der DIN EN 12477:2005 entsprechen. Sie bestehen aus Spezialgeweben oder Gewebekombinationen mit verschiedenen Materialien – etwa Kevlar®, Preox-Aramid®, PBI®, HT-Glas oder Spaltleder – und haben vielfach eine zusätzliche Beschichtung aus Silikon oder Aluminium. Je nach Ausführung schirmen sie gegen Kontakthitze von bis zu 1.100°C und Strahlungshitze von bis zu 1.000° C ab. Solche Temperaturen sind in Gießereien, in der Glasindustrie und vielen Arbeitsplätzen der Feuerfest-Industrie durchaus üblich.

Neben einer Auswahl an Fäustlingen finden sich im KAGER-Sortiment zahlreiche Mehrfinger-Modelle. Je nach Variante setzen sie sich aus bis zu drei Komponenten zusammen: Dem Innenhand-Bereich, der einen grundlegenden Schutz vor Kontaktwärme, Abrieb und Schnittverletzungen bietet; der Innenhand-Verstärkung für zusätzlichen thermischen und mechanischen Schutz; und einer Isolierung, die höhere Standzeiten bei Kontaktwärme erlaubt. Zu vielen Handschuhen bietet KAGER passende Armstulpen sowie weitere Schutzkleidung für die Arme und Hände an – bis hin zu Hitzeschutz-Kleidungsstücken, die es ermöglichen, komplette Ganzkörperanzüge als Persönliche Schutzausrüstung zusammenzustellen.

Achtung heiße Oberfläche!

Eine einfach anzuwendende und sehr wirksame Schutzmaßnahme vor Verbrennungen an Händen und Fingern sind die Warnetiketten von KAGER. Erwähnenswert sind hier vor allem die zwei selbstklebenden Messpunkte Hot-Hand und Large Traffic Light, die sich an allen heißen Anlagenteilen, Behältern oder Bauteilen anbringen lassen.  

Der Hot-Hand-Indikator ist eine runde Selbstklebe-Plakette, die bis zu einer Temperatur von 50° C ein schwarzer Punkt mit dem Durchmesser 47 mm bleibt. Wird dieser Wert aber überschritten, so erscheint in leuchtendem Rot das Wort „HOT“ sowie das Piktogramm einer Hand über Flammen. Selbst für Mitarbeiter mit schlechten Sprachkenntnissen ist das ein klares Signal, jetzt besser die Finger fernzuhalten von dieser Fläche. Den Hot-Hand-Indikator liefert KAGER in Packungseinheiten von je zehn Stück.

Etwas größer und ein klein wenig präziser in der Anzeige ist der Messpunkt Large Traffic Light, der nach dem Ampelprinzip funktioniert und kurzfristigen Temperaturspitzen von bis zu 90° C widersteht. Während seine Anzeigefläche bei Temperaturen von bis zu 50° C auf Grün steht, wechselt sie bei Temperaturen bis 70° C auf Gelb und nach Überschreiten dieses Wertes auf Rot. Den Large Traffic Light Indikator gibt es ebenfalls in Packungseinheiten zu zehn Stück.

Jede Menge Alternativen

Wichtig zu wissen: Beide Warnetiketten sind reversibel. Sie stellen sich also zurück und lassen sich langfristig verwenden. Darüber hinaus bietet KAGER eine Vielzahl weiterer Wärme-, Hitze- und Kälteindikatoren mit unterschiedlichen Skalierungen und Temperaturfenstern an. Sie eignen sich für den Einsatz in Mess- und Prüftechnik, Verpackungstechnik, Qualitätssicherung und vielen anderen Bereichen. ms

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Autor: Michael Stöcker, Freier Fachjournalist, Darmstadt