Oktober 2026
  • Formnext 2026/ Additive Manufacturing/ Kunststofftechnik/ Metallverarbeitung/ Konstruktion/ Zulieferer |

Starkes Statement in Kunststoff und Metall

FKM präsentiert sich auf der Formnext als Single-Source-Partner im Additive Manufacturing

Als kaum durchschaubares Dickicht zeigt sich derzeit der Anbietermarkt im 3D-Druck. Wer aber einen zertifizierten Additive Manufacturing-Partner für die Realisierung industrietauglicher Serienteile aus Kunststoff und Metall sucht, ist bei FKM an der richtigen Adresse. Das aktuelle Leistungsspektrum des mehrfach ausgezeichneten Unternehmens erstreckt sich von der Beratung und Designoptimierung über die Produktion bis hin zum Oberflächen-Finishing. Eine weitgehend automatisierte Fertigungslandschaft und eine engmaschige Qualitätssicherung sichern die hohe Reproduzierbarkeit der Bauteile.

Biedenkopf, Oktober 2026. – Einmal mehr wird es die diesjährige Formnext in Frankfurt am Main zutage fördern: 3D-Printing-Dienstleister gibt es inzwischen viele, doch bei genauerem Hinsehen trennt sich rasch die Spreu vom Weizen. Denn wer in die Branche eintaucht, muss erkennen, dass es hierzulande nur wenige Firmen gibt, die im Additive Manufacturing die Rolle eines ernstzunehmenden Auftragsfertigers ausfüllen können, der Bauteile aus Kunststoff und Metall nach industriellen Maßstäben zu produzieren in der Lage ist. Zu diesem recht kleinen Kreis zählt das Unternehmen FKM, das in seinem Werk im hessischen Biedenkopf einen der in Deutschland und Europa führenden Pulverbett-Maschinenparks betreibt. Es stellt sein Leistungsspektrum auf der Formnext in Halle 12.1 am Stand E121 vor und vermittelt den Messebesuchern ein vollständiges Bild von den Verfahren und Methoden, die heute erforderlich sind, um im Additive Manufacturing wirtschaftlich und mit hoher Reproduzierbarkeit funktions- und serienfähige Bauteile zu realisieren. „Unser entscheidendes Momentum ist hierbei, das wir sowohl im Kunststoff- als auch im Metallbereich – abgesehen von einer stattlichen Werkstoffauswahl – über hochgradig automatisierte und wiederholgenaue Prozesse sowie eine vielseitige Palette an Nachbearbeitungs- und Finishing-Verfahren verfügen“, berichtet Geschäftsführer Jürgen Blöcher. Parallel dazu hat das nach ISO 9001, ISO 14001 und IATF 16949 zertifizierte Unternehmen eine engmaschige Qualitätssicherung installiert, die in allen Prozessstufen für einwandfreie Ergebnisse sorgt. Ab Losgröße 1 bis zu Serien mit Spritzguss-nahen Stückzahlen kann FKM daher sehr schnell einbau- und montagefertige Bauteile mit komplexen Geometrien liefern.

„Dynamisches Wachstum“

Der Technologiepark der FKM-Fabrik umfasst aktuell 31 Kunststoffsinter- und 18 Metallsinteranlagen. Aus Gründen der Genauigkeit, der Stabilität und der Verarbeitungsqualität setzt das Unternehmen bei der Herstellung von Kunststoffteilen vorrangig auf das Selektive Lasersintern (SLS) und das Multi Jet Fusion (MJF), während der Fokus bei der Fertigung metallischer Bauteile primär auf dem Selektiven Laserschmelzen (SLM) liegt. Aktuell belaufen sich die jährlichen Produktionsvolumen im Kunststoffsektor auf fast 9.000 Aufträge und im Metallsektor auf annähernd 3.000 Aufträge. „Dabei variieren die Stückzahlen erheblich und insbesondere das Wachstum im Metallbereich ist in jüngster Vergangenheit sehr dynamisch“, berichtet Jürgen Blöcher.  

Mehrwert durch Post-Processing

Ein wichtiger Mehrwert, den die Kunden aus dem breiten Leistungsspektrum von FKM beziehen, ergibt sich aus den zahlreichen Möglichkeiten der Veredelung, der Nachbearbeitung und des Finishings, die das Unternehmen anbietet. Typische Beispiele dafür sind etwa das vollautomatisierte und integrierte Auspacken (Entpulvern) und Sandstrahlen sowie das Schleifen, Lackieren, Beschichten, Färben und Glätten der Kunststoffteile oder die mechanische Bearbeitung, das thermische Härten und das Hochglanzpolieren der metallischen Teile. „All diese Verfahren gehen weit hinaus über das Additive Manufacturing und stellen am Ende sicher, dass der Kunde im Ergebnis tatsächlich einbaufertige Bauteile erhält, die das Prädikat ‚fully finished‘ verdienen und keiner weiteren Nachbehandlung mehr bedürfen“, betont Jürgen Blöcher. Letzthin ist es auch die Auswahl an Post-Processing-Technologien, die FKM als Single-Source-Partner qualifizieren, der seinen Kunden alle erforderlichen Leistungen für die Realisierung von 3D-gedruckten Serienteilen aus einer Hand bereitstellen kann.

Zur Stammkundschaft von FKM gehören die Zulieferer der Automobilindustrie, die Systemhersteller der Medizintechnik, zahlreiche Maschinen- und Anlagenbauer sowie Unternehmen der Luftfahrt- und Verteidigungstechnik. Sie alle profitieren von der prozesssicheren und zertifizierten Produktion, von der hohen Fertigungstiefe, von der dokumentierten Qualitätssicherung und nicht zuletzt von über 30 Jahren Erfahrung, die FKM auf dem Gebiet des Additive Manufacturing vorweisen kann. „Wir werden die Formnext dieses Jahr auch dazu nutzen, die Besucher unseres Messestands in Halle 12.1 über unsere aktuellen Pläne zur Kapazitätserweiterung und zum weiteren Ausbau unseres Kompetenzspektrums zu informieren“, sagt Jürgen Blöcher. ms

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Autor: Michel Stöcker, Freier Fachjournalist, Darmstadt

 

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Große Auswahl an Werkstoffen

Für die Serien- und On-demand-Fertigung einbaufertiger Bauteile aus Kunststoff und Metall bietet FKM ein großes Portfolio an Werkstoffen. Im Kunststoffbereich kann der Kunde beispielsweise wählen zwischen PA 12, PA 11, TPU, PEEK oder auch Polyamid 613, das die Vorteile von PA 6 und PA 12 vereint. Für den 3D-Metalldruck verwendet das Unternehmen hochwertiges Pulvermaterial aus Aluminium, Edelstahl, Werkzeugstahl, Inconel 718, Kobalt-Chrom, Kupfer und Titan. All diese Werkstoffe punkten mit unterschiedlichen mechanischen und thermischen Eigenschaften, die sich auf die Anwendungen des Kunden abstimmen lassen. Bei der Auswahl des optimalen Werkstoffs kann sich der Kunde auf die Erfahrung und hohe Beratungsqualität von FKM verlassen.

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