Der Gamechanger für das manuelle Schweißen
Arbeitsplatzsystem von Apfel ermöglicht hocheffiziente Organisation von Schweißarbeiten
Bis ins letzte Detail durchdacht ist die Workstation, die der deutsche Betriebsausstatter Apfel für die Organisation manueller Schweißarbeiten entwickelt hat. Sie stellt die Komplettversorgung für zwei Schweißarbeitsplätze zur Verfügung, wird als freistehendes System oder zur Wandmontage angeboten und hält auf minimaler Grundfläche alles in direkter Reichweite bereit, was heute zum effizienten Schweißen benötigt wird. Angesichts der damit möglichen Prozessoptimierung und der damit umsetzbaren Arbeitsschutz-Parameter dürfte es derzeit kaum eine innovativere Lösung geben.
Dossenheim, August 2026. – Nach wie vor erweisen sich in vielen metallbearbeitenden Unternehmen gerade die manuellen Schweißarbeitsplätze als Effizienzbremse und Sicherheitsrisiko. Damit dies nicht so bleibt und die Hersteller geschweißter Bauteile und Baugruppen eine Möglichkeit erhalten, die hier schlummernden Optimierungspotenziale freizusetzen, hat der Betriebsausstatter Apfel das Arbeitsplatzsystem SAP entwickelt. In der Grundausführung handelt es sich hierbei um ein kompaktes, freistehendes (und versetzbares) Komplettsystem, das über zwei vier Meter lange Gelenkarm-Ausleger zwei Schweißerplätze mit allen Medien und Aktoren versorgt, die für das MIG/MAG-, WIG-, Lichtbogen- oder Autogenschweißen gebraucht werden. Die Workstation lässt sich also für alle Schweißtechniken nutzen, die heute in Industrie und Handwerk von Relevanz sind.
Alles Wichtige kommt von oben
Dieses Duplex-Arbeitsplatzsystem gehört zu den Themen der diesjährigen AMB-Präsenz von Apfel. Am Stand EO550 (Eingang Ost) erfahren die Messebesucher, dass es sowohl die Schweißrauch-Absaugung als auch die gesamte Strom- und Druckluftversorgung von oben über die Ausleger in die direkte Reichweite des Werkers führt. So bleibt der Boden frei von Kabelsalat und Stolperfallen und kann problemlos befahren werden – etwa mit mobilen Schweißtischen. Beide Ausleger verfügen über flexible Schweißrauch-Absaugschläuche mit Leuchtspots in den Trichtern, ein Roboterleerrohr, je einen Abroller mit Stromkabel und Druckluftschlauch sowie Schläuche zur Zuführung von Pressluft und Schutzgas. Im stählernen Mittelturm des SAP befindet sich ein Apfel-Werkzeugschrank und die Seitenwände sind mit Lochblechen zum Anbringen von Arbeits- und Betriebsmitteln bestückt. Auf dem Werkzeugschrank – in geräuschreduzierender Distanz zum Schweißer – steht hinter einer Lochblechklappe ein W3-zertifiertes Absauggerät mit automatischer Filterreinigung.
Mehrwert schaffen in der Schweißerei
Die Schweißer-Workstation von Apfel ist das Ergebnis intensiver Praxisstudien und zahlreicher Ist-Soll-Analysen, die Firmenchef Stefan Apfel mit seinem Engineering-Team durchgeführt hat. Die modulare Konstruktion des SAP, die ergonomische Bauart und die technische Ausstattung wurden über die Jahre immer weiter verfeinert. Das zeigt sich an vielen Stellen: Anders als laute Absauggeräte auf Rollen, die die Werker oft gar nicht erst anschalten, garantiert beispielsweise das installierte W3-Absaugsystem ein Höchstmaß an Reinigungseffizienz und erlaubt zudem die Nutzung der Abluft zur Senkung der Heizkosten. Die Befreiung des Bodens von Kabeln und Schläuchen ist hingegen nicht nur ein Beitrag zur Arbeitssicherheit, sondern dient auch deren Werterhalt und lässt die Folgekosten (Reparatur, Kabelprüfung etc.) sinken. Darüber hinaus ist das Arbeitsplatzsystem jederzeit offen für Modernisierungen, die die Rüst- und Nebenzeiten sinken lassen und in der Schweißerei zu einem deutlichen Produktivitätsanstieg führen. Etwa durch Einbau einer Ringleitung mit Bündeln von Gasflaschen – anstelle von Einzelflaschen – oder durch den Einsatz von 200 kg-Fassspulen anstelle von 15 kg-Schweißdrahtspulen. All das bedeutet auch: Durch den Entfall vieler Such- und Wegezeiten, reduzierte Reparatur- und Prüfkosten, die sicherheitstechnische Risikominimierung sowie den realisierbaren Qualitäts- und Produktivitätsgewinn hat sich ein SAP von Apfel meist rasch amortisiert.
Wandelbar und zukunftssicher
Am Messestand von Apfel können die AMB-Besucher die Workstation von Apfel anhand eines realitätsnahen 1:1-Modells begutachten. Es lässt erkennen, dass hier alles auf optimale Raumnutzung, maximale Bedienerfreundlichkeit und sichere Handhabung ausgelegt ist. Seine Modularität, seine Ausstattung, seine robuste Statik und die große Reichweite seiner Gelenkarme machen den SAP zu einer zukunftssicheren, wandelbaren Systemlösung für die Optimierung manueller Schweißprozesse. Insbesondere Betriebe, die große oder häufig wechselnde Bauteile bearbeiten, profitieren von der hohen Flexibilität des Systems und seiner stattlichen Arbeitsbreite von bis zu 13 Metern (je vier Meter Ausleger plus zwei Meter Absaugschlauch plus ein Meter Turmbreite).
Des Weiteren erfahren die Gäste von Apfel auf der AMB, dass es neben dem freistehenden Basismodell auch eine Wandmontage-Variante mit großer Lochblechtafel in der Mittelsäule sowie komplett bestückte Solo-Ausleger zur Wand- oder Trägermontage gibt. Ebenfalls zu haben sind mobile Schweißtische mit Traglasten von je 1.800 kg, pneumatischer Höhenverstellung und mehreren großen Schubladen. Zudem bietet Apfel viel sinnvolles Zubehör an, mit dem sich jeder SAP an die Wünsche des Kunden anpassen lässt. Dazu gehören unter anderem ein Schraubstock und ein am Ausleger andockbares Lochblechmodul zur Aufnahme des Schweißgeräts, von Handwerkzeugen und Verbrauchsmaterialien sowie eine Steckdosenleiste mit FI-Schutzschalter. Somit hat der Schweißer alle Arbeitsmittel in seiner unmittelbaren Umgebung im direkten Zugriff und kann sich konzentriert seiner Kernaufgabe widmen. Insofern leistet der SAP von Apfel also nicht nur einen fundamentalen Beitrag zu Prozessoptimierung und Arbeitssicherheit, sondern dient auch der Fehlervermeidung und Qualitätssicherung beim Schweißen. Und wer Apfel kennt, der weiß: Als Entwickler und Hersteller verfügt das Unternehmen auch über viel Spielraum zur Realisierung kundenspezifischer Sonderlösungen. ms
782 Wörter mit 6.120 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
Autor: Michael Stöcker, Freier Fachjournalist, Darmstadt
Add-on: Weblink zu Apfel-Schweißarbeitsplatz
(Infobox I)
Der Trick, der die Schweißqualität verbessert
Der Apfel-Schweißarbeitsplatz ermöglicht Prozessoptimierungen, die direkt zu verbesserten Schweißergebnissen führen. Ein Beispiel dafür ist die Überkopf-Befestigung kompakter Schweißgeräte an einem der beiden Ausleger. Das bietet mehrere Vorteile:
> Kurzes Schweißpaket: Hängt das Schweißgerät am Ausleger, verkürzt sich der Schlauchweg nach dem Rollenantrieb erheblich. Daraus folgt eine signifikante Verbesserung der Schweißqualität.
> Ergonomie: Dank der Überkopf-Position des Schweißpakets sinkt der Kraftaufwand des Schweißers. Zudem befindet sich der On-Off-Schalter des Schweißgeräts nun in seiner direkten Reichweite. Der Boden ist frei von Kabeln und Schläuchen, die sauber und geschützt in den Auslegern liegen.
> Arbeitsschutz: Zieht sich der Schweißer die Bedienelemente des Überkopf-Schweißgeräts (Brenner, Masseklemme u.a.) bei, folgt der Trichterschlauch der Absaugung automatisch – er kann also nicht mehr „vergessen“ werden.
123 Wörter mit 983 Zeichen (inkl. Leerzeichen)
(Infobox II)
Prozessoptimierung als Leitgedanke
Eine große Produktauswahl und eine hohe Beratungskompetenz – damit hat sich Apfel in vielen Branchen als lösungsorientierter Prozessoptimierer etabliert. Bekannte Firmen wie Stihl, Bosch, Linde, Trumpf, Voestalpine und die Meyer Werft setzen auf die Betriebseinrichtungen des Unternehmens. Die stationären und mobilen Systemprodukte von Apfel zeichnen sich durch intelligentes Design, optimale Raumnutzung, einfache Handhabung und hohe Funktionalität aus. Dank ihrer hochwertigen Verarbeitung und langen Lebensdauer gelten sie zudem als überaus nachhaltige Problemlösungen für die Gestaltung moderner Arbeitsumgebungen in Industrie und Handwerk. Alle Produkte von Apfel sind darauf ausgelegt, einen signifikanten Beitrag zu leisten für die Materialfluss- und Lagerraumoptimierung, die Qualitätssicherung und die Ergonomie.
104 Wörter mit 857 Zeichen (inkl. Leerzeichen)